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Etwas umkippen, hochwerfen und hundet mal wiederholen. Den Mond streicheln. Etwas aus dem Gefügenehmen; etwas verdauen und wieder ausscheiden. Einen Traktor backen. Etwas nicht beginnen. 

Wir suchen Mitfummler im Feld der Kunst. Im Raum der Skulptur zum Beispiel und wo das alles seinkann. Im herkömmlichen Sinn zum Beispiel: Objekte und Rauminstallation aus klassischen Materialienwie Spucke, Tränen und Lippenstift, aber auch Exotisches wie Gips, Kunststoffe, Gummi, Holz, Stein,Wasser und Ananas. Aus Schall und Rauch, Bewegung, Magnetismus, Licht und Wärme und dem eigenenund nicht eigenen Körpern.

Das Wort und das Denken hängen in und um die Arbeiten. Jede von ihnen folgt einer Form der Logikund wiederum einer Logik der Form. Wir lernen zu kitzeln und die Logik lacht heraus. Sie entwickeltsich, die Arbeit schlingert, wabbert und wird doch präziser und präziser, findet in den prallen HolzundMetallwerkstätten, den Gips- und Ausstellungsräumen, den Ateliers, im Fluchtweg, am Randsteinund in der Hosentasche statt.
Wie macht man eine „Ausstellung“? Wie geht man mit der Dynamik des Raumes um? Auch des Denkraumesder Kunst. 

Als Ziele der Ausbildung seien hier ein Loslassen und Durchfallen genannt, damit die eigene Pflaumevom Baum fällt und der Gedanke bis zur Schimmelblüte reift. Eine Initialzündung, um die Energie zuentfesseln, die einen vorwärtstreibt, in die spezifisch eigene Richtung.
Empathie für Materialien und Schwingungen des Raumes und Kontextinteferenzmuster.
Touching feeling.
Feinfühligkeit für verschiedene Setzungen. Umsetzung. Einsetzung.

Tina Grafegger
Foto © Rainer Nöbauer

Leitung
Univ.Prof. Mag.art. Ali Janka
Univ.Prof. Tobias Urban

Kontakt
Univ.-Ass. Viviano, Salvatore
salvatore.viviano@ufg.at

Univ.-Ass. MMag. Raff, Liesl
liesl.raff@ufg.at

Kunstuniversität Linz
Abteilung für Bildhauerei -
transmedialer Raum
Domgasse 1
4010 Linz | Austria