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FAIRY TALES IN ARCHITECTURE

Präsentation: 29.01.2019, 11.00-17.00 Uhr; Ausstellung bis 31.01.2019 splace am Hauptplatz, Hauptplatz 6, 4020 Linz

Die Architektur | Urbanistik lädt zur Schlusspräsentation und Ausstellung des Semesterprojektes 

Seit 2013 findet jährlich die internationale Fairy Tales Architecture Competition statt. ArchitektInnen, Architekturstudierende, DesignerInnen und Kreative aller Art sind aufgerufen, ein einzigartiges architektonisches Märchen zu schreiben und zu zeichnen. Verlangt werden eine Kurzgeschichte und fünf Zeichnungen. Das Thema ist frei wählbar, die eingelangten und preisgekrönten Arbeiten rangieren von utopistisch-positivistischen Erzählungen bis zu Beschreibungen von dystopischen Lebenswelten. Ihnen allen gemeinsam ist eine höchst phantasievolle Umsetzung des Themas.

Der Wettbewerb bildete den Anlass für das Thema des Semesterprojektes 2018/19 der Architektur | Urbanistik. Im Studio sollten Fiktionen einer (un-)möglichen Zukunft über Architektur erzählt werden. Aufgabe war, vor einem konkreten Hintergrund ein „Märchen“ zu erzählen, also eine fiktive Geschichte, die eine bestimmte Umwelt- und Lebensbedingung phantasievoll erzählt, dazu sollten 5 Zeichnungen gemacht werden, die das „Märchen“ illustrieren sowie Modelle und Modellstudien.

Als Referenz der Studio-Projekte diente das so genannte Anthropozän, das erste vom Menschen geprägte Zeitalter. Das Anthropozän begann in der Mitte des 20. Jhdts., als Atombomben fielen, die Erdölförderung groß wurde, Plastik- und Düngekonzerne (oft in einem Konzern vereint) richtig gut zu verdienen und die Treibhausgasproduktionen zu steigen begannen. Noch nie hatten Menschen so viele Karten mit so vielen Trumpfen in der Hand. Es ist zu trocken? Wir bewässern! Pandemien drohen? Wir verändern genetisch! Tierarten sterben aus? Wir züchten neue! Und was hat nun Architektur damit zu tun? Wie sieht die Stadt im Anthropozän aus? Kann Architektur die Welt retten? Wie werden wir ohne Wasser, in eisigen Stürmen oder unter dauerhafter Hitze leben?

Betreuung: Sabine Pollak, Sara Hammer, Frank Schwenk
Gastkritiker: Tobias Hagleitner, Luciano Parodi

Ausgestellt und besprochen werden Projekte von Alexandra Chrobak, Anna-Lina Glanzer, Jenny Huyn-Minh, Johanna Brunner, Judith Kinzl, Lucille Kuntzelmann, Maximilian Weinöhl, Olivia Kudlich, Paul Eis, Sarah Dorfer, Simonas Sutkus, Teresa Zauner und Victoria Holzinger.

Öffnungszeiten
DI, 29.1.2019, 11.00 bis 17.00 Uhr
MI, 30.1.2019, 12.00 bis 16.00 Uhr
DO, 31.1.2019, 12.00 bis 16.00 Uhr

Fotos: © Paul Eis