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Modulbau - Mobile, wachsende Häuser

Start: 2. März, 10.00 Uhr; Schlusspräsentation: 26. Juni 2015

Studio Gnaiger / Konzeption und Entwurf
TYP Entwurfsprojekt
ENTWURFSBETREUUNG  Roland Gnaiger, Richard Steger, Michael Zinner

Auch das ist ein Phänomen der Zeit: eine überaus große Mobilität – auf Gemeinschaften, auf Orte und auf Arbeitsverhältnisse bezogen. Man darf getrost von einer neuen Form und Erweiterung einstigen Nomadentums sprechen. Auch wenn wir baulich nicht jeden gesellschaftlichen Trend nachvollziehen müssen, reizvoll und vielleicht sogar nachhaltig sind transportfähige, modular erweiterbare Häuser allemal. Besonders weil es dafür mitunter gute inhaltliche Gründe gibt. Und, weil wir dieses Bedürfnis heute auf einem technisch vollkommen neuem Niveau bearbeiten können: ohne Verlust von Wohn- und Arbeitskomfort, unter Gewährleistung von ökonomischen und ökologischen Qualitäten.

THEMENSTELLUNG
Die Planung von Wohn- und Arbeitscontainern für unterschiedliche Bedürfnisse, Lebens- und Arbeitsphasen.

Aufgabe 1:
Einen Wohn- und einen Arbeitscontainer entsprechend den eigenen (EntwerferInnen-)Bedürfnissen. Diese Container müssen sowohl einzeln funktionstüchtig sein, als auch im Verband überzeugen. Beide Varianten sind darzustellen.

Aufgabe 2:
Umbau bzw. Erweiterung der bisherigen Container für die Nutzung durch2 Personen. (wahlweise ein Paar oder eine kleine Wohn- bzw.  Arbeitsgemeinschaft. 2 Varianten: Wohnen und Arbeiten räumlich getrennt und zum Haus oder Ensemble verbunden.

Aufgabe 3:
Entwurfslösung von Aufgabe 2, erweitert zum „Klassiker“ Einfamilienhaus. Mit den üblichen Gemeinschaftsbereichen und je 2 individuellen Zimmern für Kinder und Erwachsene.

Aufgabe 4:
„Die Großform“ in drei Varianten.

Wahlweise:
a) 20 Wohneinheiten oder mehr, ( mit zumindestdrei verschiedenen Wohnungsgrößen/ -Typen) verbunden zu einen Haus oder einem Hausensemble.

b) Co-working space für mindestens 40 Menschen. Büro, Ateliers, Besprechung, Sitzung, Veranstaltung,  etc. (Als Faustfomel: je Person ca. 18m2 Nutzfläche)

c) eine Mischform von a) und b).

Unabhängig von der gewählten Variante ist ein entsprechendes Angebote an Gemeinschaftsbereichen (Besprechung, Kinder, Gäste, Freizeit), und qualitätsvolle Außenräume zu gewährleisten.

ARBEITSUMFANG

Alle Container in Holzkonstruktion!

Für ergänzende Bauelemente wie Sonnenschutz, Pergolen, Einfriedungen, Terrassierungen, Stelzungen etc. sind andere Materialien zulässig.

Grundrisse, Schnitte, Ansichten Maßstab 1:50, Vertiefung (nach Absprache) im Maßstab 1:20

Entwurfsvarianten und Systeme Maßstab 1:100

Massenmodelle 1:200

Arbeitsmodelle und ein Präsentationsmodell (nach Abstimmung mit den Betreuern).

ABLAUF & TERMINE

Programmvorstellung Montag 2. März, 10.00 Uhr
Anmeldung bis Montag 2. März, 12.00 Uhr
Arbeitsstart (individuell) Montag 9. März
Impulstag Mittwoch 11. März ab 10.00 Uhr
Klausurwoche 4. bis 8. März 2015
Aufgabe 1 und 2 Präsentation 22. April 2015
Aufgabe 3 Präsentation 20. Mai 2015
Schlusspräsentation Freitag 26. Juni 2015
Betreuungstag Mittwoch jeweils ab 9.00 Uhr

TeilnehmerInnen max. 10 TeilnehmerInnen