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EXHIBITION

Märchen, Mythen und Materie

Ars Electronica Labs

Das Projekt "Märchen, Mythen und Materie" von Studierenden der Gestaltung: Technik.Textil zu sehen in der Ars Ausstellung.

Es gibt Materialien, die gibt es gar nicht. Sie haben Zauberkräfte, können heilen, leuchten im Dunkeln, sind besonders hart und leicht wie Seide zugleich, sie wachsen immer weiter, sie schweben. Das Goldene Vlies, Sandmanns Sand, Drachenglas, das biblische Manna oder Redstone aus der Minecraft-Welt – die Geschichten, die wir erzählen, sind voller verheißungsvoller Materialien, mythischer Stoffe mit magischen Eigenschaften. Im Rahmen eines Gastsemesters mit Johanna Pichlbauer und Isabel Prade erforschten Studierende der Kunstuniversität Linz/Studiengangs Gestaltung:Technik.Textil (Lehramt Werken) das Potential von Material als erzählerischem Werkzeug und experimentierten mit Stoffen für neue Legenden. Dass ein für uns ebenso unsichtbarer wie gefährlicher Stoff dabei sämtliche Workshoppläne durchkreuzt hat, ist pure Ironie – doch auch zuhause lassen sich Legenden spinnen. Und so wurde aus dem Unscheinbaren Aufregendes, aus Alltagszutaten Mystisches und aus WG-Küchen fantastische Alchemiestationen.
Das Imaginarium im Ars Electronica Center zeigt Resultate unserer Experimente – eine Kuriositätenkammer mit Materialien und Artefakten aus fernen Zukünften, Märchen und Mythen…

Mythical matter – invisible, or maybe glowing in the dark, with the power to heal or to kill, hard as stone and soft as silk, growing forever or magically dissolving when daylight fades… The Golden Fleece, Sandman’s Sand, Dragonglass, the biblical Manna or Redstone from the Minecraft world – the stories we tell are full of promising materials, mythical matter with magical properties.Guided by guest lecturers Johanna Pichlbauer and Isabel Prade, students of Kunstuniversität Linz/ Design: Tech. Tex (Teacher Training Design & Technology) took a semester to work on their own legends, exploring the narrative potential of material. In an ironic twist, a type of matter that is as invisible to us as it is dangerous thwarted the workshop plans - but legends can also be spun at home. And so student kitchens turned into fantastic alchemy stations and transformed the inconspicuous into the mystical.
The Imaginarium at the Ars Electronica Center shows the results of our experiments, matter from distant futures, myths and fairytales.

Beteiligte Studierende:
Robert Angerer, Sofie Lüftinger, Neriman Polat und Alessandra Steiner

gtt.ufg.at/geschichtenbuch