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Karin Fisslthaler

I´ll be your mirror
Mediale körperliche Konstruktionen und Auflösungen im Feld zwischen eigener Erfahrung, kollektivem Performen und künstlerischer Praxis

Beginn des PhD Studiums: WS2012

Betreuer:
Thomas Macho

Durch die Verknüpfung von gefundenem Material mit persönlichen Empfindungen, Faszinationen, Erfahrungen und kritischen Fragestellungen hinsichtlich der sozialen, gesellschaftlichen und politischen Aspekte, die in den eigenen und kollektiven Körper eingeschrieben sind und an diesem verhandelt werden, soll eine Praxis weiterentwickelt werden, die an der Schnittstelle von wissenschaftlicher und künstlerischer Forschung liegt. Ausgehend von Michels Foucaults „Techniken des Selbst“ und seinen Überlegungen zum „utopischen Körper“ werden Fragestellungen formuliert, die den Gründen und den sichtbaren und unsichtbaren Formen von Identifikation nachgehen. Wird unser eigener Körper zu einem anderen durch Spiegelung und Projektion und was für ein Körper konstruiert sich zwischen dem real Erlebten und dem virtuell Sichtbaren? Unter welchen Umständen ist der Körper Topie, Heterotopie oder Utopie? Ausgehend von diesen Fragestellungen ist ein Vorhaben im Sinne der künstlerischen Forschung geplant, dass sich mit körperlichen Konstruktionen beschäftigt. Dabei wird der eigene und der kollektive Körper als Wissensproduzent in den Mittelpunkt gerückt. Ein Hauptaugenmerk liegt in der kritischen Reflexion der eigenen künstlerischen Produktion in dessen Mittelpunkt relevante Fragen nach der aktuellen gesellschaftlichen Verortung des menschlichen Körpers steht.