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Mag.phil. Romina S. Achatz

"Ent- Subjektivierung oder "EDGE- work" als künstlerische Selbsttechnik im Werk von Ko Murobushi"

"I kill my Self in the Butoh- space." Ko Murobushi

Beginn des PhD Studiums: SS2012

Betreuer:
Univ. Prof. Dr. Thomas Macho

Subjekt sein heißt wörtlich übersetzt "unterworfen- sein".  Es stammt von dem lateinischen Wort subiacere. Sub bedeutet „unter“ und iacere „werfen, legen, setzen“. Inspiriert von den Schriften von Bataille, Nietzsche und Klossowski sehnte sich Foucault nach einer Möglichkeit der Vernichtung und Auflösung des eigenen Selbst- nach einer "Praxis der Ent-Subjektivierung". Diese Praxis gehe immer einher mit einer Grenzerfahrung, die in dem Versuch besteht „an einen bestimmten Punkt des Lebens zu gelangen, der dem Nicht- Lebbaren so nahe wie möglich kommt. Gefordert wird das Äußerste an Intensität und zugleich an Unmöglichkeit.“ Die PhD Arbeit widmet sich Techniken und Strategien der Ent- Subjektivierung bzw. der Grenzerfahrung im künstlerischen Werk des japanischen Choreografen und Butohtänzers Ko Murobushi.

© Mag.phil. Romina S. Achatz
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