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raum&designstrategien

Das Ziel des Studiums raum&designstrategien ist klar: ein forschendes, performatives Entwerfen für eine bessere Welt. Dazu soll sich jede/r Studierende eine hohe Flexibilität und Improvisationsfähigkeit in unserer sich vehement verändernden Gesellschaft zu eigen machen.

Die projektorientierten Aufgabenstellungen des Bachelor- und Masterstudiums setzen an den Schnittstellen von Kunst, Architektur, Urbanistik und Design an.

„An den verschiedenen Designinstituten, an denen ich meinen Unterricht abgehalten habe, sind mir Unterschiede im Denken zwischen den einzelnen Disziplinen aufgefallen:  Ein Raumplaner denkt demokratisch und geht vom Durchschnittsmenschen aus; persönlich gefärbte Ausgangspunkte werden hier nicht geschätzt. Ein Stadtplaner denkt sehr organisatorisch und abstrakt und hält wenig von alltäglichen persönlichen Lebenserfahrungen. Ein Architekt geht von seinem Intellekt aus; an dem Konzept, auf dem ein Entwurf basiert, wird bis zum Schluss festgehalten, auch wenn das Gebäude eigentlich nicht mehr zum Konzept passt. Ein Designer dagegen geht viel mehr von seinen Gefühlen, von Emotionen aus. Hier landet ein Entwurf viel schneller im Papierkorb, weil er nicht schön ist, weil er nicht zu dem passt, was er ausdrücken soll. Ein Künstler schließlich arbeitet viel persönlicher, autobiographischer und damit viel aktionistischer, direkt auf die Erfahrungswelt reagierend. 

Also, der Unterricht in raum&designstrategien, in dieser Form einzigartig in Europa, versucht diese verschiedenen Sichtweisen zusammenzubringen. Auf die Gegenwart bezogen und auf lokale Gegebenheiten reagierend, ist der Unterricht irgendwo zwischen Society Shape, ökologischer Stadtplanung und „Artist-Aktionismus“ einzuordnen.“

Univ.-Prof. Ton Matton, 2014

Leitung
Univ.-Prof. Ton Matton

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Kunstuniversität Linz
Abteilung raum&designstrategien
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